Skip to main content English

Melanie Trimmel erhält Preis für Sozialpsychiatrische Forschung 2025

Melanie Trimmel, Ärztin in Facharztausbildung an der Klinischen Abteilung für Sozialpsychiatrie der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der MedUni Wien, hat den Preis für Sozialpsychiatrische Forschung des Jahres 2025 der Österreichischen Gesellschaft für Sozialpsychiatrie (ÖGSP) erhalten. Sie wurde für ihre Publikation "Exploring the subjective experience of researchers and co-researchers with lived experience of psychosis high risk states: a qualitative analysis within a participatory research process" ausgezeichnet.

Der Preis wurde ihr von der Vizepräsidentin der ÖGSP, Nilufar Mossaheb, im Rahmen der Wiener Vorlesungen für Sozialpsychiatrie am 08.09.2025 überreicht.

Im Rahmen des partizipativen Forschungsprojekts "VOICE - Menschen mit erhöhtem Psychoserisiko eine Stimmen geben" ( https://dasvoiceprojekt.at) wurden Reflexionsberichte von Expert:innen mit gelebter Erfahrung eines erhöhten Psychoserisikos und von klinischen Expert:innen im Zuge der Studienteilnahme verfasst. Die prämierte Arbeit untersuchte mittels qualitativer Analyse dieser Reflexionsberichte die subjektive Perspektive der Teilnehmer:innen, die sich durch die Erfahrung gleichberechtigter Zusammenarbeit und dem Zugewinn relevanter persönlicher Erkenntnisse infolge der Teilnahme auszeichnete. Die Arbeit zeigt auch den subjektiven Benefit partizipativer Forschung.

Zur Person

Melanie Trimmel hat das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien absolviert und ist seit 2019 als Assistenzärztin an der Klinischen Abteilung für Sozialpsychiatrie der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie tätig. Parallel absolviert sie ein Doktoratsstudium in Mental Health and Behavioural Medicine. Die Forschungsschwerpunkte beinhalten neben Bereichen der qualitativen Forschung auch Themen der Früherkennung von Psychosen und Sportpsychiatrie.